
Diesen September haben wir (6 Crewmitglieder und 4 internationale Studierende) die Universitas nach Klaipeda in Litauen und zurück gesegelt. Dieses Abenteuer wurde unterstützt durch eine Förderung von EU-Conexus, einem Zusammenschluss mehrerer europäischer Universitäten, zu dem auch die Unis in Rostock und Klaipeda gehören. Ziel unserer Reise war zum einen der Austausch von Studierenden aus unterschiedlichen Ländern und zum anderen die Erhebung von ozeanographischen Daten auf unserer Route. Dafür haben wir vom Institut für Ostseeforschung Warnemünde (IOW) eine kleine CTD-Sonde (steht für ‚Conductivity, Temperature, Depth‘) geliehen bekommen. Diese kann außer Leitfähigkeit, Temperatur und Tiefe auch noch Sauerstoffgehalt messen. Damit die Sonde in gleichmäßiger Geschwindigkeit senkrecht nach unten sinkt darf das Boot, von dem man sie ins Wasser lässt, nicht schneller als drei Knoten sein, besser noch langsamer. Für uns bedeutete das, dass wir einmal pro Wache, etwa alle drei bis vier Stunden, ein Beiliegemanöver fahren mussten. Aber fangen wir vorne an…
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